Inhaltsstoff-Decoder: jedes Etikett in zehn Sekunden lesen
Kostenlos, sofort, und nichts davon wird gespeichert.
Inhaltsstofflisten sind für Behörden geschrieben, nicht für Kundinnen und Kunden. Eine einzige Handcreme trägt schnell vierzig lateinische INCI-Namen, und nur wenige davon verraten, ob ein Tier beteiligt war, ob Regenwald gerodet wurde oder ob die Rezeptur auf einem Stoff beruht, der andernorts längst eingeschränkt ist.
Der EthiCompare Inhaltsstoff-Decoder schließt diese Lücke. Du fügst die Liste genau so ein, wie sie auf der Verpackung steht, und erhältst eine Zeile-für-Zeile-Auswertung: was der markierte Stoff ist, woher er üblicherweise stammt, warum er gemieden wird und was vergleichbare Produkte stattdessen verwenden.
Worauf der Decoder prüft
Jeder Inhaltsstoff wird mit einem Referenzbestand abgeglichen, der sich an den tatsächlichen Fragen der Käufer orientiert. Statt eines Ja/Nein-Urteils bekommst du den Grund für jede Markierung.
- Tierische Inhaltsstoffe wie Karmin, Lanolin, Bienenwachs, Schellack, Talg, Keratin, Kollagen und Casein.
- Versteckte, nicht vegane Verarbeitungshilfsstoffe, die in der Werbung nie auftauchen.
- Palmöl und seine mehreren hundert Derivatnamen – der am besten getarnte Rohstoff im Supermarkt.
- Umstrittene oder eingeschränkte Stoffe: bestimmte Konservierungsmittel, UV-Filter und Mikroplastik-Polymere.
- Mehrdeutige Stoffe, die pflanzlich oder tierisch sein können und die nur die Marke eindeutig klären kann.
Warum ein Siegel allein nicht reicht
Ein Vegan-Logo bezieht sich auf die fertige Rezeptur. Über Entwaldungsrisiko, Mikroplastik oder Arbeitsbedingungen sagt es meist nichts. Ein Cruelty-free-Logo betrifft Tierversuche, nicht tierische Inhaltsstoffe. Beides wird laufend verwechselt, und viele Produkte erfüllen das eine und verfehlen das andere.
Nur wer die Liste selbst liest, sieht das Gesamtbild. Der Decoder macht daraus eine Zehn-Sekunden-Gewohnheit statt eines Rechercheprojekts.
So nutzt du ihn richtig
Kopiere die Liste aus der Produktseite des Händlers oder tippe sie von der Verpackung ab. Die Reihenfolge zählt: Inhaltsstoffe stehen nach absteigender Konzentration, eine Markierung ganz oben wiegt also deutlich schwerer als eine am Ende.
Ist ein Stoff als mehrdeutig markiert, behandle das als Frage an die Marke, nicht als Urteil. Marken, die schnell und konkret antworten, haben meist echte Lieferketten-Transparenz.
Wie er in den Gesamtablauf passt
Der Decoder beantwortet, was drin ist. Der Greenwashing-Checker prüft, ob die Werbeaussagen halten, die Siegel-Suche erklärt, was ein Logo wirklich bestätigt, und die Produktdatenbank zeigt, wie das Produkt auf der transparenten 0–100-Skala gegenüber Alternativen abschneidet.
Häufige Fragen
Ist der Decoder kostenlos?+
Ja. Kein Konto, keine Bezahlschranke, kein Limit. Nichts, was du einfügst, wird auf unseren Servern gespeichert.
Funktioniert er auch für Lebensmittel?+
Ja. Lebensmittel, Körperpflege, Haushaltsreiniger und Nahrungsergänzung – dieselben tierischen und Palm-Derivate tauchen überall auf.
Sagt er mir, ob ein Produkt vegan zertifiziert ist?+
Nein, er liest die Inhaltsstoffe, nicht das Zertifikat. Dafür gibt es die Siegel- und Zertifikatssuche.
Warum gilt ein Stoff als mehrdeutig?+
Glycerin, Stearinsäure oder Milchsäure können pflanzlich oder tierisch sein. Nur der Hersteller kann die Quelle je Charge bestätigen.
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Geprüft und gepflegt vom EthiCompare-Redaktionsteam.